Vor dem heutigen Spiel gegen die Mannschaft aus Gelsenkirchen kam es zu massiver Polizeigewalt gegen wartende Fans am Eingang zur Ostkurve.
Schon am Eingang hielt sich die Polizei erneut nicht an Absprachen mit dem Verein und provozierte die anwesenden Fans. Es folgte dort bereits eine Festnahme ohne ersichtlichen Grund. Die Provokationen der Hundertschaften verlagerten sich anschließend in den Eingang zur Kurve. Gegen die im Vorbereich wartenden Fans wurde anlasslos massive Gewalt ausgeübt, samt großflächigem Einsatz von Pfefferspray.
Mindestens 30 verletzte Fans mussten sich anschließend von den Sanitätern behandeln lassen. Ebenso sind weitere Fans direkt durch Polizeigewalt schwerst verletzt worden und mussten in die Notaufnahme gebracht werden. Aktuell rechnen wir mit zahlreichen weiteren Verletzten, die sich in medizinische Behandlung begeben mussten oder durch Pfefferspray verletzt wurden.

Dieser heutige Angriff vor der Ostkurve ist der traurige Höhepunkt einer Eskalations- und Provokationsspirale der Polizei im Olympiastadion, die seit etwa einem halben Jahr durchgedrückt wird.
Vertreter des Vereins haben immer wieder im Dialog mit der Polizei versucht, eine Deeskalation herbeizuführen. Dass dies von der Einsatzleitung und der verantwortlichen Innensenatorin ganz offensichtlich nicht gewünscht ist, zeigt der heutige Tag. Wie auch schon in der Debatte rund um die IMK im vergangenen Dezember setzt Innensenatorin Spranger nicht auf Dialog, sondern einzig und allein auf Eskalation. Sie ist somit direkt verantwortlich für jede verletzte Person am heutigen Abend.

